Tigerbabies gestorben

16.09.2015
Drama in Tiergarten Straubing
Die beiden fünf Tage alten Tiger-Babys sind im Gehege ertrunken.
Tiger-Mutter Suna hatte die beiden in einem Trinkwasser-Becken abgelegt (?). Nach Einschätzung des Tiergarten-Direktors fehlte es der zweijährigen Suna an Erfahrung. Offenbar hatte sie noch keine Mutter-Kind-Bindung entwickelt.

Anmerkung:
Das Leiden und Sterben von Eisbären, Leoparden, Tigern, Schimpansen u.a. hat eine jahrzehntelange Tradition im Tiergarten Straubing.

Zwei Tigerjunge gestorben

7. Mai 2015
Nur wenige Tage nach der Geburt sind zwei Tigerjunge im Tiergarten Straubing gestorben. "Die beiden Jungs hatten schon einen schwierigen Start, weil sie unterentwickelt auf die Welt kamen", sagte der Direktor des Tiergartens, Wolfgang Peter, am Donnerstag. Die in der Nacht zu Sonntag geborenen Jungtiere hatten nur gut 1000 Gramm gewogen, normal sind 1500 Gramm. Tigermutter Suna hatte sich nicht um ihren Wurf gekümmert. "Es war ihre erste Geburt. Sie wusste wohl nichts mit den Babys anzufangen. Im Tierreich ist das nicht ungewöhnlich", erläuterte Peter. Vielleicht habe sie auch gespürt, dass die Jungen nicht gesund waren. Auch der Versuch einer erfahrenen Tierpflegerin, die beiden Jungen mit der Hand aufzuziehen, scheiterte. Eines der Jungen hatte eine Verengung des Magenausgangs. Der Tiergarten will sich von dem Rückschlag aber nicht entmutigen lassen. "Wir sind natürlich alle betrübt, aber den Tigereltern geht es gut. Daher setzen wir auf einen neuen Versuch", betonte der Zoochef.

Anmerkung:
Jungtiger müssen her, um jeden Preis, immerhin wurde für viel Geld eine neue Tigeranlage gebaut.

Da war eben einer zuviel

Einer musste weg

Zwei männliche Tiger + Nachwuchs? geht nicht.

Tiger Cornelius ist tot

Bruder Claudius wird alleine zum sog. "Arterhaltungsprogramm" nach Straubing zurückkehren

Am 16.10.2012 ist im Nürnberger Zoo einer der beiden sibirischen Tiger aus Straubing gestorben. Die Brüder Cornelius und Claudius, die 2006 in Ostrava in der Tschechischen Republik geboren wurden, wuchsen im Straubinger Tiergarten auf und waren wegen Um- und Erweiterungsbauten ihres Geheges seit Mai in Nürnberg untergebracht. Jetzt wird nur noch der sechsjährige Claudius auf die neue Anlage zurückkehren. Ein Weibchen soll für ihn gesucht werden, um an der internationalen Erhaltung der sibirischen Tiger mitzuhelfen.

Der Nürnberger Zoo meldet, dass die beiden Tigerbrüder am Dienstag während der Mittagszeit noch beim gemeinsamen Spielen beobachtet wurden. Am Nachmittag zog sich Cornelius in die Felsenhöhle der Freianlage zurück. Sein Bruder Claudius versuchte ihn aus der Höhle zu ziehen. Besuchern kam das Verhalten der beiden Tiere auffällig vor, sie informierten die Tierpfleger und Tierärzte. Damit die Veterinäre Cornelius in der Höhle ungestört beobachten konnten, lockten die Tierpfleger den zweiten sibirischen Tiger ins Raubtierhaus, was problemlos gelang. Cornelius, dessen Vorderpfote und ein Teil des Rückens von außen zu sehen waren, ließ über Minuten hinweg keine eindeutigen Bewegungen erkennen. Tierärztin Dr. Katrin Baumgartner versuchte, Cornelius per Blasrohr mit einer Atemstimulanz zu behandeln. Auch daraufhin zeigte der Tiger keine Veränderung, so dass sich die Tierärztin und ihr Kollege, Dr. Hermann Will, entschlossen, den Tiger auf der Anlage zu untersuchen. Mit einem Kranfahrzeug hob die Feuerwehr die beiden durch eine Kiste geschützten Tierärzte in den Tigergraben. So gelangten die Ärzte ungefährdet in die Nähe des Tieres, konnten jedoch nur noch dessen Tod diagnostizieren.

Cornelius wird nun obduziert, um die genaue Todesursache festzustellen. "Die beiden waren immer ein Herz und eine Seele", erklärt der Straubinger Tiergartendirektor Wolfgang Peter, der mit seinen Mitarbeitern um das liebgewonnene Tier trauert: "Wir sind total geplättet." Peter vermutet "einen dummen Unfall beim Spielen", einen Kampf schließt er nach Erzählungen der Besucher aus: "Wenn Tiger kämpfen, dann geht es zur Sache und es wird laut."

Auch den Nürnberger Pflegern, die täglich Buch führten, sei kein aggressives Verhalten aufgefallen. Die Tiere waren "von Geburt an zusammen und haben sich sehr gut verstanden". Claudius kann nach Straubing zurückkehren, wenn seine neue große Anlage fertig begrünt ist, "und der Bambus gewachsen ist", erklärt Peter. Ende April oder Anfang Mai wird der Tiger zurückerwartet.

Anmerkung:
Die gespielte Trauer von Tiergartendirektor Peter und die Skrupellosigkeit dieses "Zuchterhaltungsprogrammes" sind nicht mehr zu überbieten. Woran ist Cornelius tatsächlich gestorben? Angeblich hat ihn sein Bruder beim Spielen so schwer verletzt, dass er an den Folgen daran starb. Wer soll denn dies glauben? Ist doch bloß eine weitere Verdummung der Öffentlichkeit.

Tiger Cornelius im Tiergarten Straubing

Im Frühling bekommt der Sibirische Tiger Claudius ein neu gestaltetes Heim und ein Weibchen noch dazu. Derzeit, bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind, wohnt er noch im Nürnberger Tierpark. Auszug aus dem Bericht vom Straubinger Tagblatt vom 01.November 2012. Aber bereits am 03. März 2011 war bekannt, dass Tiger Claudius alleine nach Straubing zurück kommen soll. Der "plötzliche Tod" von Tiger Cornelius kam da gerade recht. Hier könnte doch leicht der Verdacht aufkommen, dass der Tod von Tiger Cornelius gar kein Unfall war.

Claudius und Cornelius auf Reisen

Artikel Straubinger Tagblatt vom 17. Oktober 2012
Die beiden Tiger Claudius und Cornelius wurden von Tiergartendirektor Wolfgang Peter, Amtstierarzt Dr. Franz Able und Tierpfleger-Schichtleiter Günter Hartl in den Nürnberger Tierpark gebracht. So soll ihnen während des Umbaus des Tigergeheges im Tiergarten Straubing unnötiger Stress durch die Bauarbeiten erspart bleiben. Da der Nürnberger Tigerkater auf Empfehlung des Koordinators für die Erhaltungszucht sibirischer Tiger zur Zucht in den Zoo Chemnitz abgegeben wurde, steht den beiden Straubingern in Nürnberg nun eine eigene Innen- und Außenanlage zur Verfügung. Und dort können sie bleiben, solange es nötig ist. "Besser konnten wir es uns nicht wünschen", sagte Tiergartendirektor Wolfgang Peter. *Sobald das neue Tigergehege bezugsfertig ist, werden Claudius und Cornelius wieder nach Straubing zurückgeholt.

Anmerkung:
*Das war eine dreiste Lüge von Tiergartenleiter Peter, denn zu diesem Zeitpunkt war längst geplant, dass nur noch ein Tiger nach Straubing zurückkommen soll!
Siehe untenstehenden Artikel im Straubinger Tagblatt vom 03. März 2011

Februar 2008 Claudius und Cornelius

Wieder Tiger in Straubing

Februar 2008

"Claudius" und "Cornelius" sind Brüder und stammen aus dem tschechischen Ostrava. Sie sollen die neuen Besuchermagneten im Tiergarten werden, laut Tiergartenleitung. Den beiden Tieren wird das gleiche traurige Schicksal bevorstehen wie all den Tigern davor. Leben in Vitrinen, im unerträglichen Gestank von Urin, Fäkalien und Reinigungsmitteln.

Nachdem noch eine Vitrine frei ist, ist zu befürchten, dass der Tiergarten weitere Tiger holt und einsperrt.

Zitat Tiergarten: In der Natur sind die Tigerbestände rückläufig. Mehrere Unterarten sind vom Aussterben bedroht. Der Straubinger Tiergarten beteiligt sich am Euröpäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für den sibirischen Tiger. Hier wird die Öffentlichkeit wieder einmal getäuscht. Nicht, dass es hier um Zuchterhaltungsprogramme geht, nein, Jungtiere als weitere Besuchermagneten sollen her. Es gibt in den Zoos kaum noch reinrassige sibirische Tiger, deshalb haben Zoos bereits begonnen Tigerbabys, nachdem diese als Publikumsmagneten ausgedient haben, zu töten. Es ist auch eine der vielen Lügen, dass Tiger wieder ausgewildert werden. In welches Land bitteschön? Tiger, die in einem Zoo geboren wurden, sterben auch in einem Zoo. Tiger können nur überleben, indem wir ihren Lebensraum erhalten und schützen. Sämtliche Tiger im Tiergarten Straubing sind auch in ihrem Gefängnis in jungen Jahren gestorben.

Sämtliche Tiger sind frühzeitig gestorben.

  • 1998 1 Tigerin gestorben
  • 2003 1 Tiger gestorben
  • 2006 1 Tigerin gestorben
  • 2007 1 Tigerin gestorben
  • 2013 1 Tiger gestorben
  • Die Todesliste zeigt eindeutig, dass der Tiergarten Straubing u.a. zur Haltung von Tigern nicht imstande ist.

Tigerin Lena

Eigenbericht Tiergarten Straubing
Mittwoch, 14. Juni 2006
Vor den Augen der Besucher ertrank sie in ihrem Gehege. Vermutlich wollte sie sich in dem kühlen Nass abkühlen, hatte dann aber nicht mehr die Kraft, ihren Kopf über Wasser zu halten. Obwohl Tierpfleger die Tigerdame sofort aus dem Wasser zogen (!?), konnte sie nicht mehr reanimiert werden. Erst Anfang April hatte das Tier erfolgreich eine Augenoperation überstanden.

Anmerkung:
Der Tümpel in dem die Tigerin ertrank war ca. 170 cm im Durchmesser und 40 cm tief. Es ist eher anzunehmen, dass Lena ein Sedativum erhalten hat und in diesem Zustand ertrank. Welcher Tierpfleger würde es wagen zu einem ertrinkenden Tiger in das Gehege zu steigen um diesen zu retten? Ist doch bloss wieder eine weitere, dreiste Lüge der Tiegartenbetreiber.